LSCE Verdunstung-Verflüssiger
Die mittels Radialventilator druckbelüfteten LSCE-Verdunstungsverflüssiger wurden für Industriekälte-Anwendungen entwickelt, bei denen eine geringe Bauhöhe erforderlich ist. Die kompakte, benutzerfreundliche Ausführung ist ideal für Leistungen im Bereich von 112 bis 4.920 kW.
Leise im Betrieb sind sie ideal für Anwendungen, bei denen die Geräuschentwicklung von Bedeutung ist. Zusätzlich sind Schalldämmvorrichtungen verfügbar, um die Lautstärke weiter zu reduzieren.
Die Radialventilatoren können statische Luftwiderstände von angeschlossenen Zu- und Abluftkanäle überwinden und eignen sich dadurch hervorragend für die Innenaufstellung.
Jeder Kühlturm wird mit einer speziellen Werks-Garantieurkunde geliefert, mit der die thermische Leistung des Aggregates uneingeschränkt zugesichert wird (Maximale Wärmeübertragungs-Nennleistung bis zu 4,9 MW je Verflüssiger).
Technische Daten
- Aggregat Verdunstungsverflüssiger für Industriekälteanlagen
- Baureihen LSCE 36 bis LSCE 1610 (88 Modelle)
- Modulbreiten 2991 mm max ohne optionale Ausstattungen
- Bauart druckbelüftet
- Nennleistung 112 bis 4.920 kW
- Durchfluss
- Ventilator Radialventilator
- Antrieb Keilriemen
Betreibernutzen
- Geräuscharme und stabile Ausführung
- Alle bewegten Teile befinden sich im trockenen Luftstrom
- Einfache Wartung
Geräuscharme und stabile Ausführung
Alle bewegten Teile befinden sich im trockenen Luftstrom
Einfache Wartung
Infolge die Verwendung der fest positionierten ZM-Sprühdüsen (Zero Maintenance), die keine beweglichen Teile besitzt, gibt es auch keinen Verschleiß an etwaigen Stahlfedern und Düsen. Durch die 34 mm große Sprühdüsenöffnung und den 38 mm großen Abstand zwischen Düsenaustritt und Wassersprühplatte können auch größere Verschmutzungen einfach durch die ZM Sprühdüse gespült werden. Routinemäßige Wartungsreparaturen sind nicht erforderlich. Unvorhergesehener Betriebsstillstand wird vermieden. Die ZM Sprühdüse besteht ZM Sprühdüsen sind ebenso lange haltbar wie der das Aggregat.

Verflüssigung des Kältemittels
Das Kältemittel tritt als Heißgas oben in den Glattrohrwärmetauscher ein. Infolge der Verdunstungskühlung außerhalb der Rohre wird zuerst das überhitzte, gasförmige Kältemittel bis zum Sättigungspunkt abgekühlt und anschließend durch weitere Wärmeabfuhr in den flüssigen Zustand überführt. Das Kältemittel verlässt unten den Wärmetauscher als Hochdruckflüssigkeit und steht dann für den darauf folgenden Expansionsprozess zur Verfügung.
Betrieb des Verdunstungsverflüssigers
Der Glattrohr-Wärmetauscherblock wird von oben besprüht. Das Sprühwasser fällt kaskadenförmig zwischen den Rohren nach unten. Gleichzeitig wird in entgegengesetzter Richtung Luft durch den Wärmetauscher gedrückt. Die durch den Wärmeaustausch an den Rohren erwärmte und feuchte Luft wird durch die unterhalb liegenden Radialventilatoren nach oben geblasen und tritt dort über den Tropfenabscheider in die Atmosphäre aus.
Beim Wärmeaustausch verdampft eine geringe Menge des Sprühwassers. Der überwiegende Teil fällt jedoch in die Wasserauffangwanne und wird über die außerhalb angebaute Sprühwasserpumpe erneut zum Wasserverteilsystem und zum Wärmetauscherblock befördert.
Prinzip der Verdunstungskühlung
Physikalisch betrachtet muss eine Wärmemenge von ca. 2407 KJ (0,669 kWh) dem Wasser bei entsprechender Verdampfungstemperatur zugeführt werden, um 1 kg Wasser zu verdampfen. Falls diese Wärmemenge nicht zugeführt wird, wird sie der Umgebung entzogen, bis auch die Umgebung theoretisch die Verdampfungstemperatur erreicht hat. Im Kühlturm stellt die "Umgebung" das Sprühwasser dar. Die Verdampfung - oder auch die Verdunstung - wird durch einströmende Luft eingeleitet, deren Temperatur am feuchten Thermometer niedriger liegt als das zu kühlende Sprühwasser. Die Luft nimmt den gesättigten Wasserdampf auf und verlässt das Aggregat mit einer wesentlich höheren Feuchtkugeltemperatur.
In der Praxis beträgt der gesamte Wasserverbrauch 2,5 bis 4,5 Liter pro kWh. Dieser setzt sich zusammen aus Verdunstung (1,5 l/kWH), Sprühverlusten und Abschlämmung.
